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Johanna Borchert - Love or Emptiness

Release

Johanna Borchert - Love or Emptiness

Label: 
Enja Records/ Yellow Bird
Vertrieb: 
Soulfood / Kontor
Kat.Nr: 
yeb-7778
Promotion: 

TV Promotion, Radio Promotion, Online Promotion, Print Promotion

Booking: 

Handshake Booking

VÖ: 
03.11.2017
Johanna Borchert - Love or Emptiness
Es geht um die großen Fragen auf „Love or Emptiness“. Was ist seit dem Urknall mit unseren Gefühlsleben passiert? Warum verhalten sich die Menschen zueinander so, wie sie es tun? Es ist das dritte Solo-Album der Sängerin und Pianistin Johanna Borchert, ihr zweites als Songwriterin, und ihr erstes mit ihrer „Working Band“, dem Berliner Quartett, mit dem sie seit vier Jahren tourt. Eine elektrisierende Mischung aus Pop und Experimentellem, kunstfertig, aber nicht verkopft, eingängig, aber nicht oberflächlich. Ein Konzeptalbum, das niemals den Anspruch erheben würde, ein Konzeptalbum zu sein.
 
Wieder sind es zehn Songs, auf „Love or Emptiness“, wieder wirkt die Reihenfolge wie zwangsläufig, als handele es sich um ein langes 40-Minuten-Stück. Borchert baut mit verfremdeten Synthesizern, machtvollen Drums und ihrer darüber schwebenden Stimme erhabene Stimmungen auf, erreicht in den Refrains nahezu cineastische Höhen, um sich gleich wieder ganz zurückzunehmen.
 
„Love or Emptiness“ mag an Feist oder Joan as Police Woman erinnern, klassisches, genau austariertes Pop-Songwriting, mit viel Raum für Emotionen. „Das einzige, was an meiner Musik Jazz ist, ist die Einstellung“, hat Johanna Borchert gesagt. Die Improvisations-Lust ist ihr anzuhören, doch ging es ihr nicht darum, sich als die studierte Jazzpianistin zu profilieren, die sie ist. Borchert hat das Album co-produziert mit Olaf Opal, der vor allem für seine Arbeit mit Sportfreunde Stiller, Juli und Die Sterne bekannt geworden ist. „Diese fünf Tage im Februar 2016 waren ein einziger Höhenflug“, sagt die Sängerin über die Aufnahmen. „Es war sehr fruchtbar, als Jazzer mit einem Pop-Typen zusammenzuarbeiten. Auch er improvisiert, dreht an den Rädern, ohne zu wissen, was dabei herauskommt.“
 
Die Post-Produktion hat Borchert quasi im Alleingang übernommen, die Songs aber gemeinsam mit ihrem Quartett arrangiert. Kompromisslos. „Wir leben für die Musik. Das heißt, die Musik kommt zuerst, dann das Geld“, sagt die Bandleaderin über die Zusammenarbeit mit Moritz Baumgärtner, Schlagzeug, und Peter Meyer, Gitarre, beide auch Mitglied im Melt Trio, sowie Jonas Westergaard am Bass.
Pressebilder: 

Johanna Borchert

Als 2014 Johanna Borcherts Album „FM Biography“ erschien, waren die Reaktionen euphorisch. Die Jazzthetik nannte es ein „Meisterwerk“; das Hamburger Abendblatt konstatierte: Ihre „kunstvoll arrangierten Songs sind wie zehn Räume voller Geheimnisse“. Die Krönung war 2015 der ECHO Jazz als „beste Sängerin national“. Oftmals fielen die Namen Laurie Anderson und Björk als Bezugspunkte. Borchert hat keine Probleme mit solchen Vergleichen. „Ich wäre gerne eine Kombination aus beiden.“